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Gschichten vom Hüttenwirt

4. Sept.11 Unvernunft am Königsjodler

Wie bei dem schönen Wetter zu erwarten, war das letzte Wochenende (3./4. September) wieder einiges los am Hochkönig. Nachdem der Wetterbericht für den Samstag schönes Wetter angekündigt hatte, und da es auch tatsächlich schön war, hatten wir hier am Matrashaus ein volles Haus.
Aber auch auf dem Klettersteig Königsjodler herrschte Hochbetrieb.

Geschätzt hundert bis hundertfünfzig Klettersteiggeher waren an diesem Tag unterwegs. An den Engstellen wie dem Flying Fox gab es Stauungen mit Wartezeiten bis zu einer halben Stunde. Ich weiß, das klingt wie bei den Verkehrsmeldungen im Radio, aber anscheinend wäre an diesem Tag der Vergleich mit der Blockabfertigung vor dem Tauerntunnel gar nicht so weit hergeholt gewesen.

Am Sonntag Morgen flog der Rettungsheli aber nicht nur bei uns am Matrashaus (eine junge Frau hatte sich am Knie verletzt), sondern auch am Klettersteig.

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Bergretter aus Dienten weisen den Rettungshubschrauber am Königsjodler ein

Ich wunderte mich schon, warum so früh am Morgen schon der Hubschrauber flog, denn von den Verhältnissen her, war am Königsjodler alles in Ordnung.

Wie sich dann rausstellte, waren am Samstag Nachmittag um drei Uhr noch zwei Oberösterreicher in den Klettersteig eingestiegen. Als sie nicht mehr weiter kamen, setzten sie einen Notruf ab, die Bergrettung stieg auf, und musste mit den beiden die Nacht über m Königsjodler biwakieren.

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Schon früh wurden die beiden vom Helicopter an der langen Leine vom Klettersteig geholt - die Bergretter mussten zu Fuss über den Königsjodler zurück steigen.

Nicht umsonst steht am Einstieg des Königsjodler auf einer Hinweistafel, man soll nicht später als 11:00 Uhr in den Klettersteig einsteigen.
Wer später einsteigt, sollte wirklich gut wissen was er tut. Mir scheint, die meisten, die dann spät abends bei uns am Matrashaus auftauchen wissen das nicht.

"Es ist eh nichts passiert" mag sich manch einer denken, und wenn die beiden Mitglied bei einem alpinen Verein sind, brauchen sie nicht einmal die Bergungskosten bezahlen. Das macht die Versicherung.
Die Bergrettung, und auch die Bergwacht in Bayern, hilft jedem der in einer Notlage ist. Aber muss man sich deshalb schon fast vorsätzlich so weit vorwagen, dass die alpine Notlage schon vorprogrammiert ist?

Mir scheint bei manchen hat sich die Planung einer Bergtour darauf verkürzt: Handy dabei, Bergrettungs Nummer eingespeichert, Versicherung ist bezahlt und los geht's!

Es ist sicher vernünftig ein Handy dabei zu haben. es ist auch vernünftig wenn dort die Nummer der Bergrettung eingespeichert ist, und auch die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein ist meiner Meinung nach nicht nur aus versicherungstechnischen Gründen vernünftig.

Aber bei einer Bergtour sollte die Vernunft nicht da schon aufhören!
 

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